VMware: Alte Computer-Backups virtuell beleben

Schön, wenn vollmundige Werbeversprechen mal zutreffen: Heute morgen trudelte eine E-Mail von VMware in meinen Posteingang ein. Die Version 5.5 wäre jetzt fertig. Unter anderem könne diese neue Ausgabe nun Image-Dateien von Symantec Ghost einlesen.

Das ist prima. Denn ich habe noch genau so ein Image von meinem alten Dell-Notebook unter Win2k. Vor dem Plattmachen des Festplatteninhalts habe ich via Ghost noch einen Backup angelegt. Denn auf dem Laptop befand sich die eine komplette Programmier- und Datenbank-Umgebung (Centura Team Developer und Sqlbase), die ich bei meinem letzten Arbeitgeber in Gebrauch hatte.

Zu diesem vergangenen Job gab es ab und zu noch Rückfragen (“wie hast du eigentlich den Quatsch damals programmiert?”). Die konnte ich meistens mit dem Ghost-Explorer lösen, der den Zugriff auf einzelne Dateien des Image erlaubt. Einmal war aber schon ein physikaler Restore notwendig.

VMware importiert ein Ghost-Image

Also war meine erste Idee, das auszuprobieren. Nach dem problemlosen Setup der 5.5er Version startete ich den Import-Wizard, der das reine Plattenabbild in einen virtuellen Computer für VMWare umwandelte. Der erste Boot dieser Maschine brachte dann einiges an Hardware-Neuerkennungen. Klar, denn im Ghost-Image ist ja kein Profil der Hardware abgelegt, von dem aus das Image erstellt wurde.

Nach einem Neustart der virtuellen Maschine dann die Erleichterung: Alles klappt wie am Schnürchen. Die selbst geschriebenen alten Programme lassen sich immer noch ordentlich kompilieren, die lokale Datenbank läuft prima.

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