Ruby on Rails installieren
Um mal was Neues auszuprobieren und eine möglicherweise wichtige Entwicklung nicht zu verpassen, habe ich mir Ruby on Rails angetan, angestachelt von den Lobeshymnen, die derzeit das Web überschwemmen.
Mit minimalen Ruby-Kenntnissen aber einem guten Gefühl für Datenbanken gewappnet, begann ich mit dem Tutorial auf Onlamp.com.
Nach rund einer halben Stunde habe ich das Tutorial durch. Viel Durchblick hat es mir zwar nicht gebracht aber immerhin Erkenntnisse darüber, wie grundlegend anders die Arbeit mit Datenbanken aussieht.
Von PHP bin ich es gewohnt, die Zugriffe auf die Datensätze einer SQL-Tabelle von Grund auf selbst schreiben zu müssen, genauso wie das Userinterface mit den Masken für Neuaufnahme, Ändern und Listenansicht von Datensätzen.
Bei Rails ist es erst einmal so, dass das Framework das alles erledigt. Es untersucht die Struktur der vorhandenen Tabellen, exponiert deren Felder als Eigenschaften von Datenzugriffsobjekten und baut daraus fertige Formulare für die Dateneingabe und -anzeige.
Klar sieht das recht schlicht aus, aber mit einer Art Template-System kann dieses Grundgerüst ganz einfach erweitert werden.
Ich bin über diese Funktionalität ganz schön beeindruckt. Als nächstes sollte ich mir mal eine interessante Programmieraufgabe stellen und zusehen, sie in Rails gelöst zu bekommen. Oder doch noch weitere Tutorials durchackern? Vielleicht wäre das besser. Mal sehen.
Eine prinzipielle Sorge beschäftigt mich allerdings: In PHP traue ich mir zu, jede Aufgabe irgendwie hinzubekommen, weil ich es eine einfach zu durchschauende aber mächtige Programmiersprache ist. Rails könnte auch langfristig eine Blackbox für mich bleiben, die zwar auf Knopfdruck wundersame Dinge bewirkt, deren innere Mechanik mir aber verschlossen bleibt. Was mache ich, wenn ich ein Problem lösen will, aber nicht weiß, wie der richtige Ansatz dafür aussieht. Google steh mir bei!
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